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Problematik

Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen haben in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Schätzungen zufolge zeigen etwa 17 bis 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen Hinweise auf psychische Belastungen oder Erkrankungen. Dazu gehören unter anderem Angststörungen, Depressionen, Essstörungen sowie Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen. Fachleute gehen davon aus, dass mehrere Millionen junge Menschen in Deutschland zumindest zeitweise von psychischen Problemen betroffen sind. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, schulischer Druck, soziale Medien und familiäre Belastungen werden als wichtige Einflussfaktoren diskutiert.

Wobei Ich Kinder und Jugendliche begleite

Jedes Kind erlebt Herausforderungen unterschiedlich. 

Gemeinsam schaffen wir einen geschützten Raum für Entwicklung, Verständnis und neue Wege.

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Emotionale Belastung

  • Akute Belastungsstörung

  • Angststörung

  • Depressionen

  • Psychische Probleme nach akuten Belastungen & nach unverarbeiteten Erlebnissen

  • Pupertätskrisen

  • Schlafstörungen

  • Zwangsstörungen

Schule, Konzentration & Leistung

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  • Aufmerksamkeitsprobleme

  • Leistungsversagen & Verhaltensschwierigkeiten in der Schule

  • Schulängste

  • Schulverweigerung

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Verhalten & soziale Entwicklung

  • Beziehungsstörungen

  • Familiäre Kommunikationsprobleme

  • Sozial auffälliges Verhalten

  • Soziale Unsicherheit

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Entwicklung & Identität

  • Auffälligkeiten in der sexuellen Entwicklung

  • Entwicklungsstörungen

  • Identitätsstörungen

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Körperbezogene & psychosomatische Belastung

  • Essstörungen

  • Konversationsstörungen

  • Neurotische Störungen

  • Psychische Störungen bei körperlichen Erkrankungen

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Krisen & selbstgefährdendes Verhalten

  • Suizidhandlungen

  • Selbstverletzendes Verhalten

Behandlungsübersicht

Erstgespräch

Kennenlernen &Anliegen verstehen

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Diagnostik

Einschätzung & Einholung externer Befunde

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Auswertungsgespräch

Gemeinsame Besprechung der Ergebnisse

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Therapie

Gefühle verstehen & einordnen, Sicherheit & Unterstützung erleben, neue Wege für den Alltag entwickeln

Der Ablauf im Überblick

Erstgespräch

Im ersten Gespräch lernen wir uns kennen und besprechen gemeinsam die aktuelle Situation ihres Kindes. Dabei können Sorgen, Belastungen und bisherige Erfahrungen in Ruhe geschildert werden. Gemeinsam überlegen wir die nächsten sinnvollen Schritte.

Diagnostik

Um die aktuelle Situation Ihres Kindes besser verstehen und einschätzen zu können, werden – je nach Alter und Entwicklungsstand – unterschiedliche diagnostische Verfahren eingesetzt. Die Erhebung des psychischen Befundes erfolgt dabei spielerisch oder im persönlichen Gespräch.

Im Rahmen der Diagnostik betrachten wir unter anderem den Entwicklungsstand Ihres Kindes sowie sprachliche, intellektuelle, motorische und soziale Fähigkeiten. Auch emotionale Aspekte, Persönlichkeitseigenschaften und soziale Verhaltensweisen werden erfasst.

Die gemeinsame Besprechung der Ergebnisse stellt häufig bereits einen wichtigen ersten Schritt dar, um Zusammenhänge besser zu verstehen und positive Veränderungen einzuleiten.

Externe Befunde

Um die Entwicklung und den Verlauf der aktuellen Schwierigkeiten möglichst umfassend einschätzen zu können, kann es hilfreich sein, bereits vorhandene Untersuchungen oder frühere Befunde einzubeziehen.

In manchen Fällen ist außerdem ein Austausch mit weiteren Bezugspersonen – beispielsweise Lehrkräften, Erzieherinnen oder anderen betreuenden Fachpersonen – sinnvoll, um ein möglichst genaues Bild der Situation des Kindes oder Jugendlichen zu erhalten.

Selbstverständlich erfolgt dies ausschließlich mit Ihrem Einverständnis.

Auswertungsgespräch

In einem ersten Auswertungsgespräch werden die Ergebnisse der Diagnostik gemeinsam mit den Eltern und – je nach Alter und Situation – auch mit dem Kind oder Jugendlichen besprochen.

Dabei werden mögliche Zusammenhänge verständlich erklärt und gemeinsam weitere Schritte überlegt. Auf dieser Grundlage wird der weitere Behandlungsplan abgestimmt sowie gegebenenfalls zusätzliche unterstützende Maßnahmen empfohlen und eingeleitet.

Die Therapie

Wenn eine therapeutische Unterstützung sinnvoll erscheint, stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die individuell auf die Bedürfnisse des Kindes oder Jugendlichen abgestimmt werden. Je nach Situation können verschiedene therapeutische Maßnahmen auch miteinander kombiniert werden.

Dabei können sowohl Angebote im direkten therapeutischen Kontakt mit dem Kind oder Jugendlichen als auch unterstützende Maßnahmen im familiären oder sozialen Umfeld einbezogen werden. Ziel ist es, gemeinsam passende Wege zu entwickeln und eine positive Entwicklung nachhaltig zu unterstützen.

Meine Behandlungsmethoden umfassen u.a.:

Therapeutische Gespräche

Spieltherapie

Kreative Angebote (Ton, Gips, Acryl, Sand)

Entspannungsverfahren für Kinder und Jugendliche

Gruppentherapie

Imaginationsübungen

Elterngespräche

Familienberatung

Kurzzeittherapie

Bis zu 24 Stunden, bei Kindern mit begleitender Elternberatung bis zu 6 Stunden. Diese begleitenden Elterngespräche sind auch bei einer Jugendpsychotherapie üblich.

Akuttherapie

Dient der schnellen Hilfe in einer akuten psychischen Krise und umfasst 12 Sitzungen à 50 Minuten und 3 Bezugspersonengespräche à 50 Minuten.

Langzeittherapie

Kinder: bis zu 150 Stunden und bis zu 37 Stunden für begleitende Elterngespräche

Jugendliche:bis zu 180 Stunden und bei Indikation bis zu 45 Stunden für begleitende Elterngespräche

Gruppentherapie

90 Stunden à 100 Minuten mit einer Gesamtgröße von 3-9 Teilnehmer+innen und Elterngespräche in der Frequenz 1:4, teilweise auch in Gruppen

Finanzierung

Die Kosten für Diagnostik und psychotherapeutische Behandlungen gesetzlich versicherter Patientinnen und Patienten werden direkt über die Kassenärztliche Vereinigung mit den gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet. Sie können die Praxis daher unkompliziert mit Ihrer Versicherungskarte aufsuchen.

Darüber hinausgehende Leistungen – beispielsweise zusätzliche Untersuchungen, Stellungnahmen oder ausführliche Befundberichte – können nach vorheriger Absprache gemäß der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) privat in Rechnung gestellt werden.

Bei privat versicherten Patientinnen und Patienten erfolgt die Abrechnung ebenfalls entsprechend der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Psychotherapeutische Leistungen werden im Rahmen der jeweiligen Vertragsbedingungen und Steigerungssätze von den privaten Krankenkassen übernommen. Bitte informieren Sie sich daher möglichst zeitnah nach dem Erstgespräch über die Konditionen Ihres Versicherungsvertrages.

Langzeitpsychotherapien bedürfen in der Regel einer vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse im Rahmen eines Gutachterverfahrens.

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Praxis - Leitbild

Die Grundlage meiner therapeutischen Arbeit bildet eine vertrauensvolle und wertschätzende Beziehung zu meinen Patient*innen und deren Familien. Im Mittelpunkt stehen dabei Freundlichkeit, Respekt und Vertrauen.

Jeder Mensch bringt individuelle Erfahrungen, Lebenssituationen sowie soziale und kulturelle Hintergründe mit. Diese Vielfalt sehe ich als wertvolle Bereicherung und als wichtigen Ansatz, gemeinsam neue Wege und individuelle Lösungen für belastende Situationen zu entwickeln.

Schweigepflicht & geschützter Rahmen

Als Psychotherapeutin unterliege ich selbstverständlich der Schweigepflicht. Dadurch entsteht ein geschützter und vertrauensvoller Raum, in dem persönliche Themen, Sorgen und Fragen offen angesprochen werden können.

Die Zufriedenheit, das Wohlbefinden und das Vertrauen meiner Patient*innen liegen mir dabei besonders am Herzen.

Fachliche Kompetenz & Weiterentwicklung

Um eine bestmögliche therapeutische Begleitung zu gewährleisten, bilde ich mich regelmäßig fort und pflege den fachlichen Austausch mit Kolleg*innen sowie Ärztinnen und Ärzten.

So kann ich aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und therapeutische Methoden verantwortungsvoll in meine Arbeit einbeziehen und eine qualitativ hochwertige Behandlung sicherstellen.

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